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PRESSE

 

INTERVIEW VOM 02.Juli 2008 mit RILREC RECORDS

RilRec: Hi Sandra. Zunächst selbstverständlich die 08/15-Standardfrage, da es vermutlich immer noch 2-3 Leute gibt, die Euch nicht kennen.... wer seid Ihr, woher kommt Ihr, was macht Ihr, seid wann gibt es Euch, warum und wieso?

Sandra: Hey Rilrec! Wir sind Ralle, der Blonde und Sandra, in Kurzform: die Pucks, eine 08/15 Punkrockband aus Dresden. Wir sind eigentlich alle drei keine Ureinwohner der Stadt, aber inzwischen ist der Umzug dorthin schon Lichtjahre her...also Dresden.

Die Pucks gibts in dieser Form seit Anfang 2002, glaub ich. Vorher haben der Blonde und ich aber schon zusammen in verschiedenen Bands rumgewerkelt. Nachdem wir beide alle paar Monate nach nem neuen Drummer Ausschau halten mussten, weil es einfach menschlich oder musikalisch oder zeitlich nicht zusammen passte, entstanden plötzlich die Pucks. Warum auch immer in dieser Zeit. Und mit diesem neuen Namen dauerte es nicht lang, da stand der Ralle plötzlich im Proberaum und haute genauso wild auf dem Schlagzeug rum wie wir auf Gitarre und Bass. Und da wussten wir, das isser! Erwähnt hab ich noch gar nicht, dass wir bis dahin noch eine richtige Sängerin in der Band hatten. Leider hatte sie zu dieser Zeit auch viel um die Ohren, und so standen wir plötzlich zu dritt da und dachten: Okay. Dann eben so. Wir können zwar nicht singen und auch nicht grossartig rumposen, aber wir machen unser Ding und verstehen uns alle drei super. Und so kam es dann auch...und das Tollste daran, es funktioniert tatsächlich!

RilRec: Also wenn mich meine für Mathe zuständige Gehirnzelle jetzt nicht gerade verlässt, sind das ja auch schon gut 6 Jahre. Da fragen sich die Leute natürlich, ob es von Euch schon irgendwelche Veröffentlichungen zu bewundern gibt?

Sandra: Ja, die gibt es tatsächlich! Irgendwann im Jahr 2003 haben wir eine Promo CD mit 5 Stücken aufgenommen, natürlich im Proberaum. Ein Freund von uns mischte das Ganze zusammen...und wir waren mächtig stolz auf das gute Stück! Das war ja für alle drei das erste Mal, dass man eine CD von seiner eigenen Band in den Händen hielt.

2 Jahre später fragten uns die Bottles, eine schon ewig existierende Punkband aus Sachsen, ob wir nicht Lust hätten, mit ihnen zusammen eine Split Platte aufzunehmen. Und da wir null Plan hatten, wie das alles so funktioniert, war das natürlich der Startschuss für uns drei! Eine wahre echte LP, Vinyl!! Das war was ganz Großes!

Letztes Jahr haben wir uns dann ganz allein getraut und sind ins Studio gegangen, um die erste und bis jetzt einzige richtige CD einzuspielen. Die heisst "Immer im Kreis aber voran". 19 Stücke sind da drauf zu finden, und da wir alles in Eigenregie hinbekommen haben, sind wir auch auf dieses Machwerk ziemlich stolz.

RilRec: Ich hatte ja auch schon die Freude, da rein hören zu können und bin verdammt angetan von dem Teilchen. Dazu aber später nochmal. Was mich vorab noch interessieren würde ist, wie es denn in Dresden so aussieht? Habt Ihr dort eine "gut funktionierende Punkrock-Szene" ("Szene" gehört in achtfache Ausführungszeichen)? Und einigermaßen Ruhe vor irgendwelchen rechten Spinnern? Als blöder "Wessi" (neunfache Anführungszeichen) denkt man ja immer, im "Osten" kriegt man ständig aufs Maul.

Sandra: Die sogenannte "Szene" ist in den 90ern recht stark gewachsen, Punkrock ist in dieser Zeit so eine Art Institution im Osten gewesen, an der man kaum vorbeikam. Punk passte einfach zum "neuen" Lebensgefühl, gerade bei den Jugendlichen, die kurz nach der Wende viele Freiheiten aufgrund des Umbruchs geniessen konnten.

Viele Konzerte wurden veranstaltet, es wurden Häuser besetzt, es gab ein Haufen Punkrockinteressierte und Punks, die versucht haben, Locations aus dem Boden zu stampfen, um wiederum mehr Konzerte zu ermöglichen. Eine richtig geile Zeit! Im Szeneviertel von Dresden, der Neustadt, gibts seit Anfang der 90er auch ein Strassenfest, die Bunte Republik Neustadt. Dort spielten damals zig Bands auf Gehwegen und Strassen, es wurde billig aus irgendeinem Auto heraus Bier verkauft, nebenan verkaufte eine Oma selbstgemachte Eierkuchen, im Hinterhof der Häuserzeilen brannten Feuertonnen wegen der Gemütlichkeit und alles war am Feiern. Politisch Aktive gab es natürlich auch, somit auch etliche Demonstrationen z.B. gegen Nazis. Die Szene war irgendwie lebendig.

Leider hat, wie wahrscheinlich überall, das Interesse an Punkrock inzwischen stark nachgelassen. In Dresden gab es vor 5-6 Jahren noch 4 Clubs, die vorwiegend Punkrock bedient haben. Und übriggeblieben ist nun ein einziger Club, die Chemiefabrik (übrigens sehr geil dort!) und jede Menge Fashion Kids, die aussehen wie Punks, aber eigentlich lieber Gabber hören. Ebenso ist es jetzt auf besagtem Stadtteilfest, zu dem inzwischen Gewalttouristen anreisen, um sich mit der Polizei eine Schlägerei zu geben... Von Punk ist leider sehr wenig übrig geblieben. Es scheint, als ob die Kids müde geworden sind.

Die Sache mit den Nazis und dem rechten Gedankengut.. nun ja,... ich weiss, dass viele "Wessis" den Osten völlig anders interpretieren, als er in Wirklichkeit ist. Natürlich kriegt nicht jeder aufs Maul, nur weil er anders aussieht. Aber wenn du an die falschen Leute gerätst, kann das passieren. Genauso wie in Düsseldorf, Berlin, Hamburg...

Es gibt einfach zuviele Nazis, zuviele Dummköpfe und Idioten, auf der ganzen Welt sind die. Aber ich denke, die westlichen Medien prägen teilweise ein falsches Bild vom Osten. Und einige "Wessis", die sich in den Osten getraut haben, lieben ihn, weil es soviele gute Leute hier gibt, die sich auch gegen solche rechten Hohlbirnen wehren. Nur die werden bei den Reportagen meist nicht erwähnt.

RilRec: Dann lass uns mal zu Eurem Album kommen. Du übernimmst ja auch einige mal den Gesangspart (was Du für meinen Geschmack auch gerne noch etwas öfter machen könntest, womit ich Blondes Gesangskünste keinesfalls schmälern will) und insbesondere dann hört es sich stark nach Mimmi´s an. Ich persönlich bin davon sehr begeistert und kann mir gut vorstellen, dass es in erster Linie zwei Reaktionen gibt. Auf der einen Seite die, die es wirklich abfeiern und auf der anderen Seite die, die sagen "Mimmi´s gibt es schon". Mit welchen Reaktionen seid Ihr denn bisher so konfrontiert worden?

Sandra: Die Reaktionen sind wirklich komplett verschieden. Es gibt Leute, die beschwören mich, endlich aufzuhören mit meinem Gesang, und das alles dem Blondie zu überlassen. Nicht, weil der Gesang den Mimmi's ähnelt, sondern weil er einfach Scheisse klingt. Andere sagen dann wieder, der Blondie soll weniger singen, das klänge nicht gut... Das bestärkt uns zumindest immer wieder, dass es doch richtig ist, dass wir beide den Gesang mehr oder weniger teilen.

Den Vergleich mit den Mimmi's hören wir auch ab und zu von verschiedenen Seiten, aber nicht wie: Ey, hau ab mit dem Mist, sondern eher beiläufig am Rand erwähnt, wie eine kleine Untermalung.

Ich selbst kann mich damit aber gar nicht so recht anfreunden bzw. diese Meinung teilen. Es ehrt mich, wenn die Leute so einen Vergleich anstellen. Ich höre die Mimmi's seit ungefähr 16 Jahren. Sie haben mich mit ihrer Musik in meiner Punkmusik Laufbahn kräftig geprägt. Auf der anderen Seite gebe ich hier offiziell zu, dass Blondie bis 2007 kein einziges Mimmi's Lied kannte...

RilRec: Wie ich hörte, schreibst Du ab und an fürs Mololoko. Wie kam es denn dazu? Die Musik, die Ihr macht passt ja da eigentlich weniger rein. Und seid Ihr noch anderweitig in der sogenannten "Szene" aktiv?

Sandra: Zum Moloko Plus bin ich rein zufällig gekommen. Toll fand ich das Fanzine schon eine ganze Zeit lang, war es doch irgendwie anders als die Bombe oder das Ox...

Vor ein paar Jahren fing ich dann an, die norwegische Band The Tip Toppers ein bisschen mit deren Homepageaufbau, Promotion, Werbung und so zu unterstützen. Und ich suchte ein Fanzine, was Bock hatte, ein Interview mit der Band abzudrucken. Da ich ja keinen zwingen konnte, ein Interview mit den Tip Toppers zu führen, übernahm ich den Job selbst und fragte einfach beim Moloko Plus an, ob Interesse besteht. Und siehe da, Torsten, der Macher des Fanzines, war gleich angetan und übergab mir den Interviewjob. Und dann war ich irgendwie beim Moloko Plus mit dabei. Mit den Pucks hat das eigentlich nix zu tun, das läuft parallel.

Mit anderweitig in der Szene aktiv, meinst du politisch, oder...?

RilRec: Also nicht zwingend politisch. Ich dachte da auch an so Sachen wie Konzerte veranstalten, in irgendwelchen Läden irgendwas machen. Halt alles, was in Deinen Augen mit Punkrock zu tun hat.

Sandra: Ja, denn politisch sind wir eher nicht so aktiv. Wir haben unsere Meinung, wollen uns aber nicht irgendwelchen Gruppierungen anschließen, um dann die Ansicht der Gruppe zu teilen und alles nachzuquatschen. Individualität im Denken ist uns wichtig.

Aber da läuft schon ein bisschen mehr. Ein paar Freunde und ich haben vor ein paar Wochen das erste und definitiv nicht das letzte Atomsmasher Punkrockfestival in der Nähe von Dresden veranstaltet (www.myspace.com/connysatomsmasherfest), die anderen zwei Pucks waren natürlich auch mit dabei. Ich kümmer mich dort vorwiegend ums Booking, was unheimlich viel Spass macht. Es gibt ja auch wirklich total viele Punkbands im Moment. Ein paar davon hab ich eben auch schon vorher in Clubs untergebracht, wodurch wiederum verdammt viele neue Kontakte entstehen. Ihr werdet das ja kennen als Label. Dann ist es eben plötzlich machbar, eine meiner Lieblingsbands, die Smelly Caps aus Hannover (www.smellycaps.de), auf eine Minitour nach Italien zu schicken, einfach so. Um diese Band kümmer ich mich intensiver, mache quasi fast die gesamte Labelarbeit, ohne ein Label zu haben, Merch, Booking, Homepage, usw.

Und was wir alle drei gemeinsam haben... Wir gehen total gern zu Konzerten, schauen uns Bands an und trinken ordentlich einen. Uns verbindet ja nach all den Jahren der Pucks und der Liebe zur Musik auch eine Freundschaft, oder sagen wir Ehe (?), die wir in der Freizeit, wenn es eben die Zeit zulässt, auch genießen.

RilRec: Was dürfen wir den von den Pucks in Zukunft erwarten?

Sandra: Nun ja, in den letzten Monaten war Blondie recht fleissig, was das Schreiben neuer Songs angeht. Ohne angeben zu wollen, aber ich komm kaum hinterher mit dem Einstudieren der Riffs... Das heisst, ab Herbst werden wir wieder verstärkt Gigs spielen und dabei diese Songs live austesten. Diejenigen Songs, die den Herbst überstehen und nicht in der Schublade verstauben, werden dann im Frühjahr 2009 auf die nächste CD gepresst. Zumindest ist das der grobe Plan. Festnageln wollen wir uns darauf nicht, aber eigentlich haben wir Bock, das neue Material auf einen Silberling zu bringen. Sowas macht einen ja besonders stolz. Und dann ist das letzte Album auch schon wieder eine Weile alt...Alles weitere wird sich zeigen. Ich denke, die Pucks gibts weiterhin wie gehabt und wie bisher...

RilRec: Das hoffe ich doch schwer!! OK, nach der Standardeingangsfrage kommt jetzt natürlich auch noch die Standardabschlussfrage: Willst Du noch irgendwas loswerden?

Klar doch! Ich grüsse hiermit ganz doll den Frank und danke euch und den Lesern dieses Interviews für euer Interesse an uns! Sowas passiert nicht alle Tage, und wir sind wie ein bisschen überrascht! Ruhrpott rules also doch! Haben wir schon immer gewusst! Danke, Maks!

RilRec: Ich hab zu danken. ;) Dir und den Jungs alles Gute und auf bald!!

 

 

Immer im Kreis, aber voran - CD 2007

 

MOLOKO PLUS Nr. 34

Die Pucks aus Dresden präsentieren auf ihrem Debut-Album gleich 19 hochmelodische Punkrocktracks. Der MIMMIES-Aufkleber auf dem Bass auf dem Backcover & der Hidden Track von den Brieftauben deutet in etwa die Stilrichtung des Trios an. Beeindruckt mich die Scheibe einerseits durch einen Hagel eingängiger Ohrwurmmelodien, ärgert es mich andererseits richtig, dass das Potential nur annähernd ausgenutzt wird. Mit einer Handvoll originellen Ideen, kräftigen Chören und mehr Kantenbetonung bei manchen Soundparts hätte man das solide Grundgerüst noch gehörig aufpeppen und richtige Hits regnen lassen können. In dieser Form reicht es leider nur zu einem befriedigenden Ergebnis, wobei man die unkonventionellen, zumeist gesellschaftskritischen Lyrics keineswegs unterschlagen darf! tr

 

Ox-Fanzine / Ausgabe 75

Nach fast sieben Jahren haben es DIE PUCKS aus Dresden geschafft und ein "Debüt"-Album veröffentlicht. "Immer im Kreis, aber voran" heisst dieses Werk, welches sagenhafte 19 Deutschpunk-Songs (plus einen Bonustrack) enthält. Nach eigenem Bekunden orientiert sich die Band nicht an anderen, jedoch kann man ihren Stil etwas mit dem der MIMMI'S vergleichen. So teilen sich auf dem ganzen Album Bassist Blondie und Gitarristin Sandra die Gesangsparts, dadurch wird das Album aufgelockert. Mit viel Melodie, jedoch etwas zu eintönigem Gitarrenspiel werden die einzelnen Songs vorgetragen. In den Texten geht es hauptsächlich um die Gesellschaft und dem Leben in dieser. Dabei wollen DIE PUCKS keine Schwarzmalerei betreiben, vielmehr rufen sie dazu auf, das Beste aus seinem Leben zu machen und seinen eigenen Weg zu gehen. Hervor stechen auf diesem Album der Titel "Busch'n", welcher dem verstorbenen Bandmitglied von DRITTE WAHL gewidmet ist, sowie die schnelle Funpunk-Nummer "Geburtstagslied". Ein gutes Deutschpunk-Album unter vielen, welches sich leider nicht von diesen abheben kann. (53:46) (8/10) (Sven Grumbach)

 

Crazy United Fanzine 28.10.2007

Schlimmster Hippie"punk" aus Dresden mit dümmlich-naiv-harmlosen bis weinerlichen Erstsemestersozialpädagogentexten und männlich/weiblichem Wechselgesang. Der Sänger lispelt sich einen ab und der Alten sollte man die Stimmbänder herausreissen und sie zurück in ihre Menstruationsgruppe stecken. Da ist Rolf Zuckowski mehr Punkrock. 20 Songs in 54 Minuten, Booklet mit Texten und Fotos. Glückwunsch, glatte 6. Günni (unser absoluter LieblingsModePunk)

 

PROMO CD 2003

Bundschuhfanzine Düsseldorf Nr.11

Promo CD der Dresdner. Super Sache das Teil. Melodiöser Landessprachen Punkrock mit viel viel viel Spassfaktor. Ich kann das ehrlich gesagt mit keiner anderen Band vergleichen, will ich auch nicht. Aber ich kann sie jedem empfehlen. Was ich so gut finde ist, dass die Pucks nicht das Klischee des z.Z. bestehenden Ostpunkrock unterstützen, sondern komplett widerlegen. Keine rießen Iros mit denen sie irgendwelche Sachen kompensieren müssen, keine Stumpftexte mit denen sie sich irgendwelche Freunde aus allen möglichen Richtungen machen müssen. Die Pucks machen einfach ihr Ding, sagen, wat se Scheisse finden und machen viel Spass und Tanzmusik. Freu mich schon aufs Bundschuhfestival, das wird super!

 

Review vom Sunnyside Fanzine

Nur ein Promoteil der Dresdner. Ich bespreche es trotzdem, weil's 'ne feine CD ist. Es gibt 5x melodiösen Punk (davon 3 in Landessprache und 2 in deutsch). Die Texte sind angenehm ehrlich und bedienen nun tatsächlich mal keine Klischees. Mein Hit: "Ich will". Durch den Wechselgesang von Blondie und Sandra kommt auch keine Langeweile auf. Witzig, kantig und sympathisch. .... und irgendwie verdammt charmant ...
Stephan

 

Interview im Sunnyside Fanzine

Interview1

Interview2

 

Konzertbericht von Katka vom Gig am Samstag 25.05.2002 in Böhlen mit

DIE PUCKS, PAPARAZZI und CHEAP STUFF

Am Samstag den 25. Mai war es mal wieder soweit, dass ein Abend voller verschiedener Eindrücke und später vergessenen Erlebnissen vor der Tür stand. In Böhlen, einem Nest in der Nähe von Riesa, waren wohl mehrere Leute ein Jahr älter geworden und wünschten sich neben Gesundheit, Geld und viel Erfolg im weiteren Leben nur eins, feiern bis zum Umfallen.

Als wir den Ort der Böhlener Unterwelt betraten, waren bereits sehr viele Freunde der Unterhaltungsmusik am feiern und trinken. Wenige mit langen, einige mehr mit längeren, sehr viele mit extra langen Haaren. Egal, nun folgten die bekannten Begrüßungsaktionen wie z.B.: "Was du hier?" "He und Prost du Sack!", Biste schon wieder zu?!

und so weiter. Ihr kennt das ja. Der bereits gut gefüllte 3-Seitenhof der Gastgeber wurde sehr schnell noch voller und somit stand fest, dass eine geile Party folgen musste. Die erste Band namens DIE PUCKS betrat die Bühne, die in einem kleinen aber feinen Kellergewölbe aufgebaut war.

Wie ich gehört habe, befindet sich die Band grade in den Startlöchern und es war einer der ersten Auftritte. Dennoch blieb Applaus, Beingewippe und Hüftgewackel nicht aus. Es soll ja Bands geben, die klein angefangen haben und demzufolge nicht als Rockstars vom Himmel gefallen sind. Also macht weiter so Jungs und ein Mädel. Immer am Ball bleiben. (dazu noch ganz kurz mein Senf: die PUCKS spielen sehr geilen Punkrock 77´er Prägung mit Frauengesang und kommen auch noch aus Dresden, was will man mehr, der Osten rockt;)

Als zweite Combo sammelten sich die Jungs von Paparazzi und heizten all den Chaoten vor den Boxen ordentlich ein. Wirklich geile Mucke und sehr nette Leute. Was danach kam ist schwer in Worte zu fassen. CHEAP STUFF lieferten meiner Meinung nach den bisher besten Gig ab. Das dies an der Konzentration der Mitglieder oder an der längst veralteten Devise "Kein Suff vorm Auftritt" lag, wage ich stark zu bezweifeln. Es passte einfach alles. Jeder war gut unterwegs, der Sound war trotz einfacher Anlage spitze und das Publikum göttlich. ...

Katka